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Unterwelten, Wohnung, Hardrock

Und wieder einmal sitze ich auf dem Unterdeck des Schiffes und schaue auf die Spree (unter uns: Der Blick ist durchaus lohnenswert). Über die Oberbaumbrücke mit ihren 2 schönen Ziegeltürmen fährt gerade eine der leuchtend gelben U-Bahnen und auch die ersten Touristenschiffe schippern schon über den Fluss.
S6306618.JPG Aber ich sitze nicht nur hier um die Schönheit zu genießen, sondern auch weil es hier WLAN gibt und ich euch ja schließlich kurz informieren möchte was so passiert ist.
Gestern war wettertechnisch nicht perfekt (grau dafür meist trocken) und aus Angst davor durchweicht zu werden, haben wir uns für “Indoor-Activities” entschieden (auf Deutsch könnte man sagen: Wir haben uns hauptsächlich drinnen, also unter Dächern aufgehalten). Wir begannen unseren Tag am Gesundbrunnen und besorgten uns schon im Voraus Tickets für eine Unterweltenführung Tour 1. Um die Zeit bis zum Rundgang zu überbrücken, gingen wir (besser als tags zuvor) frühstücken.
Nun begann die Führung. Zwei nette Herren zeigten uns viele unterirdische Räume und Gänge, die früher als Luftschutzbunker genutzt wurden. Leider mussten wir einen kleinen “Schwächeanfall” verkraften, der Lisa für einige Zeit die Kraft raubte. Doch nach der anschließenden Shoppingtour im Gesundbrunnen-Center gings ihr wieder gut. Vielleicht sogar besser als vorher.
Als unser Geld alle war, beschlossen wir vorerst zum Schiff zurückzukehren. Dort verbrachten wir die Zeit in der Lounge der Eastern Comfort – mit einem Berliner Weiße Himbeer, jeder Menge Postkarten und dem Internet.
Um ca. 18:30 Uhr stiegen wir erneut in die S-Bahn, folgten ihr bis zum Besarin Platz und suchten die Löwestraße. Gefunden. Ein schönes Haus in ruhiger Lage mit großem Hinterhof. Perfekt oder? Auch die Wohnung ließ (fast) keine Wünsche offen. Ein großes Wohnzimmer, darin ein Hochbett, eine offene Küche und ausreichend Platz für Schreibtisch und diverse Schränke. Das relativ große Bad mit Badewanne und allem was nun mal in ein Bad gehört, wurde ebenfalls allen Anforderungen gerecht. Ein Glück ist auch die Miete noch im Rahmen. Ob ich Chancen habe, kann ich schlecht einschätzen – die momentanen Mieter hatten (unerwartet) großen Ansturm.
S6306544.JPG Als wir das geschafft hatten, begaben wir uns auf den Weg zum Hardrock Cafe. Selbstverständlich war kein Tisch für Zwei frei – also bekamen wir einen Piepser, der sich sofort meldete, wenn ein Tisch frei wurde. In der Zwischenzeit vergnügten wir uns im angrenzenden Souvenirshop. Dann gabs Hamham – sprich: Sandwich mit verschiedenen Belegen, Pommes und Salat. Das war leider so unendlich viel, dass wir auf den Salat und 5 Pommes verzichten mussten.
Es folgte nun noch ein kleiner Verdauungsspaziergang durch die Innenstadt und schließlich auf dem Deck des Schiffes noch eine kleine Quatsch- und Entspannungsrunde, dann gings in Bettchen.

Und nun … an unserem letzten Tag … gehen wir ins Technik-Museum. Ob sich Lisa das gut überlegt hat, mich dahin zu begleiten?

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“Ich will frühstücken gehen, Paul! Hungeeer!” <– Die Chefin hat gesprochen!

Uni, Wohnung und viel mehr..

Guten Morgen!
Es ist Mittwoch und die Sonne scheint – leider nicht mehr. Der Wetterbericht hatte wohl recht – Montag/Dienstag schön, Mittwoch/Donnerstag eher grau und kühl. Das ist jetzt aber kein Grund für Traurigkeit – denn heute steht tagesplantechnisch eher Innenraum auf dem Plan.

S6306489.JPG Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen meines kommenden Studiums. Wir sind mit der U-Bahn nach Dahlem gefahren und haben einen Blick auf die FU geworfen. Das Ganze war höchst aufschlussreich: Die Uni liegt in einem sehr ruhigen, grünen Villenviertel. Die Parks und Grünanlagen sind gepflegt, die Straßen sauber und man glaubt kaum, dass man noch in Berlin ist – vom geschäftigen Straßenlärm der Innenstadt ist hier nichts zu spüren. Die Uni selbst besteht ja -soviel wusste ich vorher auch schon- aus den Hauptgebäuden Rost- bzw. Silberlaube und vielen kleineren Instituten. Wie das in der Praxis aussieht, davon konnten wir uns gestern überzeugen: Das Hauptgebäude wirkt riesig – nie enden wollende Gänge, unzählige Abzweigungen, … und dazu ein begrünter Innenhof und die fantastisch schöne philologische Bibliothek – man muss sagen: Der Komplex ist ein sehenswertes Objekt. Das Verblüffenste waren aber die Nebengebäude und Institute: Wenn man durch die Straßen der Gegend schlendert, sieht man immer wieder kleine blaue Schilder an unscheinbaren Häusern und Villen FU-Berlin – Institut für blablabla.
Nach einer kleinen Auszeit auf der frischgemähten Wiese eines Parks, starteten wir wieder in Richtung Western Comfort – unserer Unterkunft – wo wir uns der Wohnungssuche im Internet hingaben.
Das wurde prompt belohnt und punkt 20 Uhr standen wir vor einem etwas verlottert wirkenden Haus in Prenzlauer Berg und schauten uns eine Wohnung an, deren Hauptmerkmal die Dusche war. Sie befindet sich nämlich in der Küche – zwischen Kühlschrank und Gewürzregal sozusagen.
Vollkommen fasziniert von dieser etwas ungewöhlichen Wohnung, setzten wir uns auf eine Bank an der Schönhauser Allee und beobachteten die vorbeiströmenden Menschenmassen – immer wieder lohnenswert muss ich sagen. Leider verhinderte eine Mischung aus S-Bahn-Verspätung und Planlosigkeit unsererseits, dass wir pünktlich zum letzten Einlass am Reichstagsgebäude ankamen und so begnügten wir uns mit einem kleinen Spaziergang an der Spree und beschlossen das ganze heute noch einmal zu versuchen. Wünscht uns Glück.

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P.s.: Wir sind dann mal frühstücken ;D – genießt die Bilder! KORREKTUR: Bilder folgen heute Nachmittag/Abend – technisches Problem. Entschuldigung. Bilder jetzt nachgereicht. Heute ist scheinbar Ego-Tag (Lisa ist so kamerascheu :[ )