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19 Stunden


Bukarest nannte man angeblich mal “Klein Paris”, heute ist es die wirtschaftliche und finanzielle Metropole seines Landes, in der historische Sakralbauten auf moderne Architektur und kommunistische Protz- und Zweckbauten treffen. So oder so ähnlich steht es in einem Internetreiseführung. Ganz falsch ist das sicher nicht, aber eine einfachere Beschreibung der aktuellen Verhältnisse wäre: Gute Ansätze, hier und da auch sehr gut umgesetzt – viel aber einfach nur plan- und stillos bebaut, dreckig und wenig schön. 2-3 Fußgängerzonen im Stadtkern und die Mehrzahl der städtischen Parks waren wunderbar belebt, nett und sehenswert. Aber das Große und Ganze war einfach chaotisch Bezeichnend auch: Ich habe nicht eine Postkarte kaufen können. Aber ich will auch keine Gerüchte in die Welt setzen. Es gibt sicher noch mehr sehr schöne Fleckchen – von unserem subjektiven Blickwinkel aus war es leider nicht so schön.
Immerhin konnte ich in der Stadt schöne Sozialstudien über die örtliche Bevölkerung anstellen. Autofahren zum Beispiel… Naja – Straßen zu überqueren ist so eine Sache – und Hupen ist beinahe so beliebt, wie Reifen durchdrehen lassen oder Motoraufheulen. Interessanter Fakt am Rande: Jedes 3. Auto ist ein Dacia – und alle sehen gleich aus. Gibt ja noch nicht soviel Auswahl in der Dacia-Produktpalette.
Jetzt bereiten wir uns auf unser Tageshighlight vor: Ein durchgängiger Nachtzug nach Wien. 19 (in Worten: neunzehn) Stunden. Zum Glück ein Schlafwagen. Wünscht uns nette (oder keine) Schlafkabinenkollegen!

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