Eine Fährfahrt die ist lustig..

P1040296.JPG Das war knapp. Als ich aufwachte, zeigte meine Uhr 9:10. Um 10 ist Check-out. Auch unsere Herbergsleiterin kam und erinnerte an die Uhrzeit, aber da waren wir schon aktiv: Zeugs packen, ab ins Bad, Bett abziehen und auschecken. Im Sturmschritt ging es zum KONZUM und mit frisch gekauftem Frühstück zum Hafen. In der prallen Sonne standen wir für ein Ticket nach Vis an und wurden mit “Next one is two thrity” belohnt. Also warteten wir am Bahnhof (der gleich am Hafen ist und der einzig schattige Platz weit und breit war) auf die Fähre, genossen dabei unser frisch erstandenes Frühstück und schwitzen. Der Weg auf die Fähre war etwas von Drängelei geprägt, aber der klimatisierte Sitzplatz war es wert. Erik schlief etwas und ich tippte Qype-Bewertungen (siehe: Qype )in den iPod.

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Kurz vor der Einfahrt in den Hafen – wir waren mittlerweile auf dem Oberdeck – lernten wir Rafael kennen. Folgendes fällt dann in die Kategorie mehr Glück als Verstand. Rafael, Ritter des Malteserordens (i.R. oder so) fragte nach ob wir nach Vis wollten und bat uns -unter der Voraussetzung das wir gute Jungs sind- ein Doppelzimmer an. Unsere Preisverhandlungen liefen nur mäßig erfolgreich (trotzdem nach Budapest die zweitgünstigste Nacht) und mit Handschlag machten wir die Buchung fest. Er zeigte uns noch während der Einfahrt in den Hafen sein Haus und erklärte alle Sehenswürdigkeiten und Gegebenheiten der Insel. Das Zimmer ist tatsächlich schön, wenn auch einiges im Haus noch restauriert wird. Wenn Rafael damit fertig ist, wird es wirklich fantastisch aussehen. Nächster Halt: KONZUM. Abendbrot und Vorräte kaufen (morgen ist Sonntag – wir denken mit). Nur wenige Meter von der Unterkunft entfernt befindet sich ein Badestrand und die Chance nutzten wir. Das Wasser ist klar und kühlt angenehm. Wir schwammen etwas und beobachteten mit der Taucherbrille die Fische unter uns. Einer Reihe von Schildern folgten wir anschließend zum St.Georgs Fortress, einer britischen Festung aus dem 19.Jahrhundert. Vollkommen verlassen und verwachsen präsentierte sich die Ruine auf dem Berg – und wir erkundeten sogar die Dachterrasse. Im Halbdunkel etwas unheimlich, aber sehr schön und spannend. Rafael beglückwünschte uns zu unserer Wanderung die sonst “nobody, i can tell you: nobody” macht. Jetzt hätte er dann doch gern ein Bild von uns. Gesagt getan: Die Resultate seht ihr ja (das Gemälde im Hintergrund zeigt ihn zu seinen besten Zeiten). Morgen gehen wir wieder. Rafael findet das traurig und wir auch ein kleinwenig.

3 Responses to Eine Fährfahrt die ist lustig..

  1. Vis kenne ich nur als Putzmittel. Ich schau dann aber mal in die Karte.
    Das ist übrigens mein 2ter Versuch einen Kommentar zu senden. Der Erste ist in den unendlichen Weiten des Internets verloren gegangen.
    Viel Spaß für Euch!!!!!!!!

    • Auf der linken Seite kann sehen, wo sich die beiden gerade befinden. Es ist etwas klein, aber die blaue Linie zeigt die Route an. Am linken Rand mehrmals das “-” drücken und es wird in die Karte hineingezoomt!

  2. D A N K EEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!